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FÜR DIE TEILNAHME ALS ZUHÖRERiN IST KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH. ES ENTSTEHEN KEINE GEBÜHREN. DIE LIMITIERTEN PLÄTZE WERDEN NACH DEM FIRST-COME-FIRST-SERVE PRINZIP VERGEBEN.

FIRST VIENNA STUDENT ARCHAEOLOGY CONFERENCE

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Zum ersten Mal findet von 13. – 14. März 2020 eine Konferenz von und für Studentinnen und Studenten am Institut für Klassische Archäologie der Universität Wien statt. Ebenso wie in der Antike sind Bewegung und Austausch auch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit die zentralen Dreh- und Angelpunkte. Durch Beiträge von jungen Archäologinnen und Archäologen in einem aufgeschlossenen und kritischen Umfeld erwarten wir nicht nur spannende Diskussionen sondern auch neue Denkanstöße. Neben einem Einblick in die wissenschaftliche Praxis bieten wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten, Erfahrungen des wissenschaftlichen Alltags zu teilen und einen produktiven Austausch mit der jungen archäologischen Community.

info@visavis-conference.at

Key Notes

Katharina Meinecke und Johannes Preiser-Kapeller sind die Key Notes der VIS A VIS 2020! Wir freuen uns auf zwei spannende Vorträge zu Themen, welche die Vielfalt der archäologischen Forschungsmöglichkeiten repräsentieren.

Travelling Images: Late Antiquity’s Visual Culture as a Global System

Katharina Meinecke

Artefacts, and the images they are adorned with, attest to a highly connected visual culture in „long Late Antiquity“(ca. 300 to 800 C.E.). In a period characterized both by enhanced connectivity and increasing political fragmentation, the same iconographic motifs are found in geographically dispersedregions, both within the late Roman-Byzantine world and beyond. On the onehand, decorative motifs of Roman (and later Byzantine) origin appear, mingled with local elements, far beyond the traditional borders of the classical world –in the Germanic West,Himyarite South Arabia, Sasanian Iran, the Umayyad Empire,and as remote as China. On the other hand, motifsespecially of Germanic and Sasanian originare attested in Roman territories. This combination of iconographies fromdifferent traditions in various local contexts created a veritable koinéof images, which was characteristic of the Late Roman and post-Roman world.This is especially true for luxury objects and the decoration of monuments commissioned by royal or elite patrons. This paper will focus on the transfer of images between Late Antique empires and the motivation of the patrons that resulted in this highly connected visual koiné. Exemplified by case studies from different late antique empires, it will reconstructthe different steps of appropriation and translationof iconographic motifsas a cross-cultural circular system, crucial in royal and elite identity formation.

Cividale
Qusayr Amra

That’s why the object is a tramp. Approaching exchange, distribution, routes and entanglements with the help of archaeological network analysis

Johannes Preiser-Kapeller

The aim of the conference is the exploration of the “(un)known paths” of movement and exchange in the past. Over the last two decades, a growing number of archaeological studies has made use of concept and tools of network theory in order to survey modes, routes and impacts of the mobility of objects across various spatial and temporal scales.

The paper discusses some of the core elements of this approach, its underlying assumptions, methods, technologies as well as its potential and pitfalls. For this purpose, several case studies from the ancient and medieval period are presented and scrutinised, reaching from the individual object or archaeological site up to the level of an entire empire. The main aim is to provide a basis for further critical reflection of the possible use (or abuse) of network analytical tools and terminology for one´s own research and archaeological studies in general.

Visualisation of a network of the distribution of various types of ceramics among archaeological sites in the western Indian Ocean, 1st-6th cent. AD (left) and of the emerging linkages between sites (right) (J. Preiser-Kapeller, OEAW, 2016)

Hot Topic 2020

„Auf (un-)bekannten Wegen. Bewegung und Austausch in der Antike“

In der Antike gingen Menschen, Objekte, sowie Ideen und Konzepte stets auf Reisen. Von der Bronzezeit bis in die Spätantike ist scheinbar alles in Bewegung, alles unterwegs. Infrastruktur und Warenaustausch können in Vorträgen ebenso thematisiert werden, wie Migration, der „Import“ von Handwerkern, Technologien und Kulten, oder der „Export“ von Mythen und Bildsprache. Um sich der bewegten Antike anzunähern, sollen unterschiedliche Materialgattungen und Methoden eingesetzt werden.

Das Thema wurde bewusst offen gewählt, um Beiträge aus allen Bereichen des Fachs von der minoischen Palastzeit bis in die Spätantike zu ermöglichen. Wir wollen keine Grenzen setzen, sondern diese durch Austausch überwinden.

Die Konferenz wird an zwei Tagen stattfinden, die studentischen Beiträge werden abhängig von euren Einsendungen in thematisch passende Blöcke unterteilt und von Vorträgen zweier Keynotes (tba) abgerundet. Am ersten Abend werden wir bei einem zwanglosen Abendessen die Wiener Küche genießen. Am Samstag möchten wir mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf eine gelungene Konferenz anstoßen und gemeinsam in die Nacht hineinfeiern.

Team

Veronika Kolomaznik

Ich schreibe derzeit an meiner Masterarbeit im Fach Klassische Archäologie an der Universität Wien zum Thema Phallosvögel in der attischen Vasenmalerei. Meine Forschungsinteressen sind Sexualität, Humor und Kult im antiken Griechenland.

Außerhalb der Archäologie lebe ich meine Kreativität mit Zeichnen, Malen und viel Gips aus.

Aelfric Mayer

Ich studiere Klassische Archäologie an der Universität Wien. Für meine Masterarbeit beschäftige ich mich mit Mythenbildern auf attischer Bildkeramik in der Spätarchaik. Neben griechischer Vasenmalerei interessiere ich mich vor allem für römische Porträtforschung.

In meiner Freizeit Reise ich gerne – nicht ausschließlich an archäologische Plätze.

Sara Wanek

Ich forsche für meine Dissertation zum Thema Astronomie in der römischen Kaiserzeit und habe das Studium der Klassischen Archäologie und der Astronomie an der Universität Wien absolviert. In den Bann ziehen mich Kulturastronomie, Wissenschaft in der klassischen Antike und Kaiser Hadrian.

Ich gehe außerdem gerne Klettern und mache Parkour.

Contact & Submission

FÜR DIE TEILNAHME ALS ZUHÖRERiN IST KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH. ES ENTSTEHEN KEINE GEBÜHREN. DIE LIMITIERTEN PLÄTZE WERDEN NACH DEM FIRST-COME-FIRST-SERVE PRINZIP VERGEBEN.

Bewerbung

Für die Bewerbung schickt ein Abstract zum gewünschten Thema inklusive Referenzliteratur mit maximal 200 Wörtern. Bitte gebt bekannt, welches das bevorzugte Format ist und in welcher Studienphase ihr euch befindet.

Deadline: 20. Dezember 2019

info@visavis-conference.at

Solltet ihr Hilfe bei der Themenwahl brauchen, oder nicht sicher sein, ob eure Idee fruchtbar ist, zögert nicht, euch bei uns zu melden. Wir helfen euch gerne weiter. Basierend auf den eingesendeten Abstracts werden die Vortragenden gewählt und Themengruppen gebildet. Nach der Review-Phase wird jede Bewerbung beantwortet – auch die nicht angenommenen.

Bitte beachtet, dass wir die ausgewählten Abstracts gesammelt auf unserer Homepage veröffentlichen werden.

Nach der Konferenz wollen wir euch außerdem die Möglichkeit bieten, eure Beiträge in einem Konferenzband zu publizieren und somit die ersten Schritte in eurer wissenschaftlichen Karriere zu machen.

Location

Institut für Klassische Archäologie
Franz Klein-Gasse 1
A-1190 Wien